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06. Februar 2012, Usedom Stadt
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Noch nie war es so kalt im Nordosten von Deutschland. Der bisherige Kälterekord für einen Februar (damals gemessen in Ückermünde) aus dem Eiswinter 1956 wurde mit - 29,1°C in der Nacht vom 5. zum 6. Februar 2012 in der Stadt Usedom unterboten. Auf der anderen Seite des Stettiner Haffs waren in der gleichen Nacht "nur" - 28,7 °C gemessen worden. Die ebenen Schneeflächen des Stettiner Haffs bieten ideale Bedingungen für derartige Rekorde. Die momentane Großwetterlage bringt extreme Kaltluft aus Sibirien bis nach Mitteleuropa. Je weiter die Luftmassen nach Westen gelangen, um so mehr erwärmen sie sich und so liegt es nahe, dass der artige Kälterekorde in den östlichen Landesteilen Deutschlands aufgestellt werden. Die trockene Kälte und der fehlende Wind machen diese Extremwerte jedoch recht erträglich, so dass viele Urlauber und Ferienkinder die Sonnenstunden zum Spiel und zu Spaziergängen an der winterlichen Ostsee auf der Insel Usedom nutzten. Nunmehr hat sie eine bis zum Horizont reichende Schicht Packeis vor der pommerschen Küste und in der pommerschen Bucht gebildet. Für die kommenden Tage haben die Meteorologen eine leichte Erwärmung angesagt, an dem Frostwetter wird sich aber zumindest im Nordosten nichts ändern.
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Winterstimmung an der Seebrücke Heringsdorf. |

Die ebenen Schneeflächen des Stettiner Haffs bieten ideale Bedingungen für Kälterekorde. |

Nicht wirklich Usedom, doch auf der Insel waren die Temperaturen in den vergangenen Tagen wie in Canadas Youkon. |

Und so fühlen sich Huskys nich nur im Youkon, sondern auch an der Usedomer Eisküste in ihrem Element. |

Die Oder bringt reichlich Treibeis an eine ihrer drei Mündungen nach Swinemünde. |

Pause für die Fischer in Stubbenfelde. |
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Eine Wanderung entlang der vereisten Ostsee gehört dieser Tage zu einem absoluten Muss! |
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Text, Fotos, Fotomontagen: Gründling / usedomfotos
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