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Zinnowitz in Bildern 1900-1945 von Ute Spohler
Ein schöner Anlass, ein wenig Rückschau auf vergangene Zeiten zu halten, ist die 700-Jahrfeier der ersten urkundlichen Erwähnung des Ortes Zinnowitz. Diese Urkunde stammt aus dem Jahre 1309, in der Bogislav IV. den Nonnen des Klosters Crummin den Besitz der Orte Tzys (Zinnowitz), Mahlzow und Crummin bestätigte.
In diesem Vortrag wird nun vornehmlich die Entwicklung des Seebades Zinnowitz vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zum Ende des zweiten Weltkrieges mit Fotos aus Archiven, Ansichtskarten und Anzeigen aus den Badelisten und Prospekten der Kurverwaltung dargestellt.
Am Anfang steht das alte Dorf an der Straße von Wolgast nach Swinemünde. Hier lebten die Bauern, Fischer, Schmiede, Stellmachern, Bäcker, Gärtner und Gasthofbesitzer. Von hier ging die Entwicklung des Ortes aus.
Die Seebrücke, der Strand und die Promenade mit der schönen Bäderarchitektur bilden einen weiteren Teil des Vortrages. Es sind die Orte, die jeder Besucher kennt und die somit für viele Zuschauer interessant sein werden.
Einen gebührenden Platz im Vortrag erhält der Eisenbahnbau, denn er markiert eine wichtige Etappe in der Seebadentwicklung. Auch die Schule und das Vereinsleben, die Kirche, Gaststätten und Geschäfte werden in Bildern vorgestellt.
Zinnowitzer Besucher fragen oft nach den Heimen, in denen sie als Kind ein paar schöne Wochen verlebt haben. Darum gibt es auch zu diesem Thema interessante Fotos zu sehen.
Weitere Eckpunkte in der Geschichte des Ortes waren die beiden Weltkriege.
Am Ende des zweiten Weltkrieges lag Zinnowitz mitten im Geschehen zwischen Peenemünde und Swinemünde. Das Kriegende auf der Insel Usedom brachte alles öffentliche Leben zum Erliegen. Nach dem Krieg begann auch für Zinnowitz ein weiteres Kapitel in der Geschichte, welches Thema eines weiteren Vortrages sein könnte.
Wir wünschen allen Zuschauern viel Spaß beim Entdecken und Wiederentdecken der Geschichte des Ostseebades Zinnowitz. |
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Bernstein - Gold des Meeres von Bärbel Wagner
Das für seine heutige Verbreitung entscheidende erdgeschichtliche Ereignis war die Eiszeit. Dreimal schoben sich in den vergangenen 500 000 Jahren gewaltige Eismassen aus dem skandinavischen Raum nach Süden und bedeckten das nördliche Mitteleuropa. Sie trugen dabei einen großen Teil der Lockergesteine und des Waldbodens der Bernsteingebiete ab.
Wurden die Bernsteinstücke dabei nicht zerrieben, gelangten sie in die vom Eis oder Schmelzwasser gebildeten Ablagerungen, in den Geschiebemergel, in die Schmelzwassersande oder in die Sedimente der Urstromtäler. Auf diese Weise wurde der Bernstein während der Eiszeit über große Gebiete verstreut. Wurden die Lockergesteine bei der natürlichen Abtragung der Steilufer vom Wasser erfasst, gelangte der Bernstein ins Meer. |
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Die Stettiner Reederei Braeunlich von Matthias Gründling
"Wenn man die Oder abwärts ... mit den modernen, schnellen, die Fluten durchschneidenden Passagierschiffen der Braeunlich Reederei fährt, ... taucht auf aus der Ferne eine Insel, ein ungemein überraschend und lieblich von waldigen Höhen und hellen Sandabhängen grüßendes Eiland, die Insel Wollin ..." Nach "Besonnte Vergangenheit", Carl Ludwig Schleich, 1920
Als Wilhelm Malte, Fürst zu Putbus Anfang des 19. Jahrhunderts die ersten Badegäste nach Rügen holte, stand schon bald die Frage einer bequemeren Anreise auf die Insel zur Debatte. Nachdem am 9. August 1828 die "Kronprinzessin Elisabeth" (Stapellauf 1826) die ersten Badegäste von Swinemünde nach Lauterbach brachte, war ein weiterer Schritt zur Entwicklung des Bäderwesens in Pommern getan. Die Dievenow, Bau Nr.1 der Firma Früchtenicht & Brock, dem später weltbekannten "Stettiner Vulkan" war das erste Schiff von Braeunlich. |
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Historischen
Gesellschaft zu Seebad Zinnowitz auf Usedom e. V.
Möwenstraße 1
17454 Ostseebad Zinnowitz
Bitte Anregungen, Ergänzungen
und Berichtigungen an Frau Spohler Tel. 038377- 40536 oder
Frau Frohreich Tel. 038377- 43215 Oder per e-mail an gruendli@uni-greifswald.de
Sie können die Historische
Gesellschaft bei ihrer Arbeit unterstützen, indem Sie
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